Die Bewerbung
Auch bei den Bwerbungsunterlagen gelten die für den gesamten Arbeitsmarkt üblichen Grundsätze über das Aufsetzen, die Aufmachung und die Zusammentstellen der Unterlagen:
Folgende Punkte und Unterlagen sollten beachtet werden:
- Persönliches Anschreiben:
- mit korrekter Bezeichnung des Adressaten
- zu Händen des Behandlers
- warum man sich dort bewirbt
- persönliche Motivation der zahnmedizinischen Berufsausübung
- Zu wann man die Stelle antreten möchte
- Bitte um ein persönliches Vorstellungsgespräch
- handschriftliche Signatur
- Lebenslauf:
- Persönliche Daten
- Name
- Geburtsdatum
- Geburtsort
- Familienstand
- Angaben zu Eltern und ggf. Geschwistern sind heute nicht mehr notwendig
- Schulbildung:
- Grundschule von bis und Name
- Weiterführende Schule und Schulform
- Zeitpunkt des Abiturs
- ggf. Auslandsaufenthalte, Dienste und Praktika
- Studium
- Zeitpunkt der Immatrikulation
- Zeitpunkt der Naturwissenschaftlichen Vorprüfung (Vorphysikum)
- Zeitpunkt der Zahnärztlichen Vorprüfung (Physikum)
- Datum der Zulassung zum Staatsexamens
- falls bekannt voraussichtliches Ende
- ggf. Angaben zur Dissertation
- Hobbys
- hier sollten nur sozialverträgliche Angaben gemacht werden
- Kein Anspruch auf Vollständigkeit
- Sonstiges
- hier hat man die Möglichkeit Angaben aufzunehmen, die bislang noch unter keinem der vorangegangenden Punkte zu fassen waren, einem aber wichtig erscheinen um die eigene Persönlichkeit oder besondere Stärken hervorzuheben
- Kopie des Zeugnisses der Allgemeinen Hochschulreife (Abiturzeugnis)
- Kopie des Zeugnisses der Naturwissenschaftlichen Vorprüfung
- Kopie des Zeugnisses der zahnärztlichen Vorprüfung
- Kopie des Zeugnisses der Approbation
- Fakultative falls zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht vorliegend eine eigens erstelle Auflistung der bisherigen Prüfungsergebnisse
Alle selbst erstellten Schriftstücke sollten am Computer erstellt werden, auch der Lebenslauf muss nicht handschriftlich geschrieben werden.
Bewerbungsgespräch
Ist die schriftliche Bewerbung erfolgreich, steht das persönliche Vorstellungsgespräch an. Dies findet meistens nach Feierabend in den Praxisräumen des Praxisinhabers statt. Dementsprechend ist mit einer förmlichen, aber nicht steifen Atmosphäre zu rechnen.
Ein Anzug ist hier schon fast "Overdressed". Ein gepflegtes Äußeres ist selbstverständlich, aber viel wichtiger als die Wahl der Kleidung sind die Gesprächspunkte und Themen die man als Bewerber vorbereitend mit in das Vorstellungsgespräch mitnehmen sollte. Diese sollte man sich im Vorfeld bereits notiert haben und dann im Laufe des Gespräches eingeflochten werden.
Sensible Daten einer Praxis, wie
- Umsatz
- Scheinzahl
- Leistungsverteilung
- etc.
sind als solche zu behandeln und ungeeignet für einen Gesprächsauftakt, aber keinesfalls Tabu-Themen.
Man sollte sich im Vorfeld bereits über folgende Punkte Gedanken gemacht haben und diese bei einem positiv verlaufenden Vorstellungsgespräch thematisieren um zu überprüfen, in wie weit sie mit dem potentiellen Arbeitgebers übereinstimmen:
- die perönliche Motivation Zahnmedizin zu praktizieren
- Behandlungsziele und Grundsätze
- Fachliche Aus- und Weiterbildung
- Arbeitsvertrag
- Arbeitszeiten
- Urlaub
- Gehalt
- Umsatzbeteiligung
- Kündigungsfrist
- Probezeit
- etc.
Sind die Eckdaten übereinstimmend und zufriedenstellend geklärt, sollte auch der Bewerber Interesse haben noch vor Arbeitsantritt für ein paar Tage zur Probe zu arbeiten. Denn die Atmosphäre in der Praxis und die Stimmung im Praxisteam können nur unzureichend in einem Vorstellungsgespräch vermittelt werden und sind entscheidend für eine langfristige Zufriedenheit mit der Assistenzstelle.
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