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Facharztausbildung

Der Facharzt kann auch Bestandteil der Assistenzzeit werden, was die Auswahl der richtigen Assistenzarztstelle um eine Variable erweitert. So ist die Facharztausbildung zum Kieferorthopäden, Oralchirurgen und Paradontologen (Kammerbereich Westfahlen Lippe) mit der Vorbereitungszeit kombinierbar und der junge Zahnmediziner kann eine Weiterbildungsassistenzzeit anstreben. Diese unterscheidet sich zur Vorbereitsassistenzzeit dadurch, dass sie mindestens drei Jahre dauert und ein klinisches Jahr vorraussetzt.

Allerdings ist nicht jeder Zahnarzt ist weiterbildungsberechtigt. Hierfür muss er selber den entsprechenden Fachazt besitzen, die Auflagen zur Weiterbildung erfüllen und die Beschäftigung eines Weiterbildungsassistenten bei der zuständigen Kammer und KZV beantragen, bevor er einem Assistenten die fachärztlichen Weiterbildung ermöglichen kann.

Der Weiterbildungsassistent hat in seiner Facharztausbildung einen umfassenden Leistungskatalog zu erfüllen an dessen Ende noch eine separate Prüfung steht, bevor er sich Facharzt nennen darf.

Eine Sonderstellung nimmt die Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie ein. Dieser Facharzt setzt ein Doppelstudium der Human- und Zahnmedizin voraus. Dabei können nur wenige Semester bei dem Doppelstudium dieser sehr änlichen Studiengänge eingespart werden und auch ein paralleles Studieren ist praktisch nur in der Vorklinik möglich. Erst nach erfolgreichem Abschluss beider Studiengänge schließt sich die fachärztliche Ausbildung an die ihrerseits noch mal ca. vier Jahre dauert.

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Wie geht es weiter nach der Zahnarztprüfung? Wer sich in der letzten Phase des Zahnmedizin-Studiums befindest oder gerade die Zahnarztprüfung erfolgreich absolviert hat, steht vor der Entscheidung, wie er künftig als Zahnarzt tätig sein wird.

Der Online-Ratgeber der Deutschen Ärzteversicherung "Zahnarzt - was nun?" liefert hierzu Antworten und Entscheidungshilfen. Neben der Tätigkeit als angestellte Zahnärztin oder angestellter Zahnarzt werden die wichtigsten Aspekte der Niederlassung sowie der unterschiedlichen Praxisformen vorgestellt. Dazu gibt es Informationen zu Zulassungsvoraussetzungen und zur Frage der Neugründung oder Übernahme. Darüber hinaus werden rechtliche Aspekte und Fragen des Praxismarketing angesprochen und Themen wie Absicherung, Finanzierung und Vorsorge. Eine Linksammlung zu Zahnärztekammern, kassenärztlichen Vereinigungen und Berufsverbänden und ein Glossar zu den wichtigsten Begriffen runden das Angebot ab.

Wir unterstützen die Initiative "2 Klicks für mehr Datenschutz" des Heise Verlags.

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06.12.2011
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