Meine Assistenzstelle
Das Studium der Zahnmedizin war noch eine klar geregelter, vielleicht schon verschulter, Teil des zahnmedizinischen Werdegangs eines Jeden.
Mit dem Ende der Studienzeit ändert sich dieses schlagartig und einjeder muss für sich selber eine indivduelle Lösung finden was den weiteren beruflichen Werdegang betrifft. Auch die universitäre Ausbildung bereitet einen hierauf nicht vor, da die Berufskunde zwar Teil der Approbation ist, aber nicht dem Leistungsnachweis unterliegt und damit nur mit unterschiedlicher Präsenz gelert wird.
Woher also erfahren, was man wie und wo zu tun hat und welche Schritte man wan einleiten muss um gut vorbereitet den Übergang von der Universtiät ins Berufsleben zu meistern?
Wann sollte ich mich um die Assistenzzeit kümmern?
Die meisten Stellenausschreibugen haben nur eine geringe Vorlaufzeit. Es ist deshalb ausreichend sich zum Ende der Examenszeit konkreten Bewerbungen zu widmen.
Das Bewusstsein, dass mit der Approbationsurkunde auch der klar geregelte Ablauf endet, sollte aber bereits früher in das Bewustsein des Einzelnen treten. Denn für die meisten, für die das Schreiben einer Bewerbung und die Stellensuche Neuland ist, sollten den täglichen Kontakt in der Vorlesungszeit der hohen klinischen Semester nutzen, dies mit den Kommilitonen zu besprechen und auch bei höheren Semester Anleihen suchen.
Des Weiteren sollte man sich nicht erst mit der Approbation Gedanken darüber machen, welchen weitern Werdegang man einschlagen möchte. Auch die Verfügbarkeit von Assistenzstellen ist regional stark verschieden.
Eine Dissertaion kann die Übergangszeit ausufüllen und jedem der es sich leisten kann den Wechsel von dem Studenten- in den Arbeitnehmerstartus abdämpfen. Insgesamt bleibt festzuhalten, dass das Berufleben schnell genug kommt und man sich durchaus Zeit lassen kann mit der so wichtigen weiteren beruflichen. Ausgestaltung, die man mit der Assistenzzeit selber in die Hand nimmt.
Wo finde ich Assistenzstellen?
Der fertig gebackene Zahnmediziner findet sich mit seiner Suche nach einer Anstellung auf dem freien Arbeitsmarkt zwar mit einer deutlich günstigereren Arbeitslosenquote aber ansonsten mit den gleichen Abläufen.
Es gibt keine zentrale Vergabe von Assistenzstellen und auch die Examensnote hat wenig Einfluss auf die Stellensuche. Es empfiehlt sich neben den klassischen Stellenausschreibungen auch in seinem Freundes- und Bekantenkreis, sowie bei Dienstleistern und Handel (die bereits in der Examenszeit den Kontakt ihrerseits zu den Absolventen suchen) mit den eigenen Stellengesuch zu konfrontieren.
Finanzdienstleister und Dentalhandel verfügen über eigene Praxenmärkte und können durch langjährige Kontakte zu den bereits niedergelassenden Kollegen eine wichtige Vermittlerrolle übernehmen. Oft können sie bereits im Vorfeld detailierte Angaben zu der Praxisstruktur geben.
Den Kontakt unterschiedlich intensiv suchend, treten auch die zuständigen Landeszahnärztekammern in Erscheinnung. Nicht erst die Pflichtmitgliedschaft in der entsprechenden Landeszahnärztekammer sollte einen ermutigen diese für die eigenden Belange in die Verantwortung zu nehmen. Aktuelle Listen über offene Assistenzarztstellen werden dort geführt und sind zwar nicht immer digital, aber zumindest unkompliziert durch eine formlose Anfrage zu bekommen.
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