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Zahnärztliche Praxen unter dem Einfluss der Pandemie

Bild: M. Spillner / LZKH

Hessische Delegierte begrüßen Konzepte zur Verbesserung der zahnärztlichen Berufsausübung und der Behandlung von Patientinnen und Patienten
| Trotz sinkender Infektionszahlen und weitreichender Lockerungen fand die Delegiertenversammlung der Landeszahnärztekammer Hessen (LZKH) erneut als Hybridveranstaltung und unter strengen Hygieneauflagen statt. Die Delegierten waren präsent, Kreisstellenvorsitzende konnten die Versammlung per Livestream verfolgen.

Traditionsgemäß liegt der Themenschwerpunkt in der Sommer-Versammlung beim Versorgungswerk, der Hessischen Zahnärzte-Versorgung, und mithin der Alterssicherung der hessischen Zahnärztinnen und Zahnärzte.

Der Bericht des Präsidenten der Landeszahnärztekammer, Dr. Michael Frank, stand erneut im Zeichen des Coronavirus mithin der Folgen der Pandemie für die zahnärztlichen Praxen sowie der Wahrnehmung des Berufsstandes in der Bundespolitik. Frank betonte eindringlich die Relevanz der Zahnmedizin für die Allgemeingesundheit, was durch die Einführung des Begriffs der Oralmedizin in die öffentlichen Debatten unterstrichen wird. „Es geht bei dem, was wir tun, nicht nur um die 28 Zähne und ihren Zustand, sondern um die Mundhöhle als maßgebliche Schnittstelle zwischen der Außenwelt und dem Organismus. Nicht zuletzt im Hinblick auf die Infektionsprävention ist die Oralmedizin weitaus bedeutender, als dies in den Diskussionen zu Beginn der Pandemie den Anschein hatte.“

Ein weiteres zentrales Thema waren die bevorstehenden Bundestagswahlen. Im Detail wurden die Wahlprogramme der Parteien und die darin enthaltenen Aussagen zum Gesundheitswesen vorgestellt. Je nach Ausgang der Wahlen und den möglichen Koalitionen stehen weitreichende Änderungen wie etwa die Einführung einer Bürgerversicherung an. Auch für das Thema der Qualitätssicherung stellte der Kammerpräsident die Wichtigkeit einer Antwort aus dem Berufsstand heraus. „Bürgerversicherung, Qualitätsstandards oder Substitution ärztlicher Tätigkeiten sind Themen, mit denen wir uns befassen müssen, bevor das andere für uns tun. Wir haben hier in Hessen schon immer weit in die Zukunft geblickt und Konzepte vorgestellt. Dies müssen wir beibehalten, damit uns neue politische Konstellationen nicht plötzlich vor Veränderungen stellen, mit denen wir nicht umzugehen wissen.“

Neben Fragen der Pandemie und der Politik stellte der Vorstand der LZKH neue Fortbildungskonzepte vor. So widmet sich eine geplante Veranstaltung dem Thema Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin unter dem Schlagwort Green Dentistry. Umweltschutz und die Schonung wertvoller Ressourcen rücken nicht allein bei den Praxen, sondern auch bei den Patientinnen und Patienten immer mehr in den Fokus. Zudem wurde den Delegierten eine Reform der Aufstiegsfortbildungen für Praxismitarbeiterinnen und -mitarbeiter vorgestellt, die auch dazu beitragen soll, in Zeiten des sich zunehmend verschärfenden Mangels an Fachkräften die Attraktivität des Berufs der Zahnmedizinischen Fachangestellten zu steigern.

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