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Brief des FVDZ: KZBV, BZÄK und DGZMK distanzieren sich

Bild: Pixabay / geralt

Offener Brief des FVDZ an Bundesgesundheitsminister Spahn findet wenig Zustimmung

| Der Freie Verband Deutscher Zahnärzte (FVDZ) hat am 5. November 2020 mit einem Brief auf ein Anschreiben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn an die niedergelassenen Zahnärztinnen und Zahnärzte in Deutschland reagiert. Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV), Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) stellen zunächst fest, dass dieser Brief nicht mit ihnen abgestimmt worden ist. Zudem distanzieren sie sich von der gewählten Diktion und von einigen Passagen des Briefes des FVDZ. Der politische Diskurs muss auch in Krisenzeiten von einem Mindestmaß an Respekt geprägt bleiben. Die Situation darf nicht dazu führen, dass Emotionalität und Respektlosigkeit die Oberhand gewinnen.

Minister Spahn hatte in seinem Schreiben an die Zahnärzteschaft seine Wertschätzung und Anerkennung für den gesamten Berufsstand klar zum Ausdruck gebracht und sich für die besonderen Leistungen und den Einsatz während der Corona-Pandemie bedankt.
 
Wir stellen gemeinsam fest: Die Lage für viele Kolleginnen und Kollegen ist in der Pandemie weiterhin schwierig und in Teilen sogar existenzbedrohend. Hier dürfen wir gemeinsam erwarten, dass sich die Politik mit uns zusammen den sich stellenden Fragen und Problemen zuwendet und praktische Lösungen findet.
 
Auch künftig werden wir die Auswirkungen der Pandemie auf Zahnarztpraxen und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit belastbaren Analysen und Auswertungen untermauern - klar und ergebnisorientiert in der Argumentation, aber jederzeit fair und angemessen im Ton. Auf dieser Grundlage werden wir unsere Lösungsvorschläge zur Bewältigung der Pandemie einbringen und uns für die Kolleginnen und Kollegen mit allen Kräften einsetzen.

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