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Gute Zähne - guter Schlaf: Wie Zahnverlust zu Schlafstörungen führt

Bild: Freerangestock / Bruce Mars

Der Wissenschaft war bisher bekannt, dass chronischer Schlafmangel das Risiko für Herzinfarkt, Diabetes oder Erkrankungen wie Alzheimer erhöht. Grund dafür ist, dass nur ein ausreichender und guter Schlaf für eine Regeneration des gesamten Organismus und des Immunsystems sorgt und damit Krankheiten vorbeugt.

Die Ergebnisse einer im Sleep Medicine Journal veröffentlichten Studie legen jetzt nahe, dass Schlafstörungen in einem kausalen Zusammenhang mit Zahnverlust stehen können. Es handelt sich um eine Untersuchung japanischer Forscher der Tohoku University in Sendai, an der mehr als 23.000 Senioren mit einem Durchschnittsalter von 74 Jahren teilgenommen haben. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Menschen mit weniger als zehn Zähnen in ihrem Schlafverhalten von der Norm abweichen. Ihr Schlaf liegt mit vier oder fünf Stunden deutlich unter der empfohlenen Schlafdauer von sieben Stunden oder aber darüber.

Die Wissenschaftler ziehen daraus den Schluss, dass fehlende Zähne die Position von Zunge und Kiefer verändern. Das kann zu Unregelmäßigkeiten der Atmung führen und den Schlaf empfindlich stören. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Auftreten eines Schlafapnoe-Syndroms (SAS), was zu einem Schlaganfall oder Herzinfarkt führen kann.

Wie viele wissenschaftliche Studien zuvor führen auch diese neuen Erkenntnisse die zentrale Bedeutung der Mundgesundheit für eine gute Gesundheit des ganzen Menschen und für seine Lebensqualität – insbesondere, aber nicht nur im Alter –  vor Augen.

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