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Marburger Bund öffnet sich für Zahnärzte

Der neu gewählte Vorstand des Marburger Bundes Niedersachsen
vorn v.l.n.r.:
Stefan Preuße, Johanna Grimme, Hans Martin Wollenberg, Lisa Soyk
hinten v.l.n.r.:
Kai Johanning, Gerd Kappelmann, Andreas Hammerschmidt
Foto: Marburger Bund

Ab sofort dürfen auch Zahnärztinnen und Zahnärzte ordentliches Mitglied im Marburger Bund Niedersachsen werden. Dies beschloss die Hauptversammlung der Ärztegewerkschaft am Abend des 8. Mai 2019. Die Delegierten bestimmten zudem turnusgemäß eine neue Führungsspitze: Im Amt des Ersten Vorsitzenden bestätigten sie Hans Martin Wollenberg. Neuer Zweiter Vorsitzender ist Andreas Hammerschmidt.

Hans Martin Wollenberg erhielt 96,36 Prozent der gültig abgegebenen Stimmen. Für den Psychiater aus Rinteln ist es seit 2015 die dritte Amtszeit. Mit 87,03 Prozent wählten die Delegierten Andreas Hammerschmidt in das Ehrenamt. Er engagiert sich bereits als Bezirksvorsitzender des Marburger Bundes in Hannover sowie seit 2009 im Landesvorstand. Hammerschmidt folgt auf Tobias Steiniger, der nicht erneut kandidierte.

Als Beisitzer im Landesvorstand bestätigten die Delegierten Johanna Grimme, Kai Johanning und Stefan Preuße. Neu als Beisitzer im Leitungsgremium des Landesverbandes sind Gerd Kappelmann und Lisa Soyk. Frauke Petersen kandidierte nicht mehr. Die Legislaturperiode umfasst zwei Jahre. Die Hauptversammlung entschied zudem über die Zusammensetzung der Tarifkommission.

Der Erste Vorsitzende Hans Martin Wollenberg sicherte Martina Wenker, Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, die Unterstützung des Marburger Bundes zu: „Ich freue mich über die Kandidatur von Martina Wenker für die Präsidentschaft der Bundesärztekammer. Sie hat unsere volle Unterstützung!“

Wollenberg betonte die wichtige Rolle der Krankenhausärzten bei der Patientenversorgung in Niedersachsen. Aufgrund der schlechten Arbeitsbedingungen fehlen nach Feststellung des Marburger Bundes bereits über 700 Klinikärzte in Niedersachsen.

Andreas Hammerschmidt, Zweiter Vorsitzender, forderte die Arbeitgeber auf, Abhilfe zu schaffen: „Gute Arbeitsbedingungen kommen nicht von allein. Wir brauchen dringend Entlastung in den Kliniken. Mehr freie Wochenenden, eine verlässliche Dienstplanung und eine Begrenzung von Bereitschaftsdiensten. Der Druck muss raus. Die VKA muss im aktuellen Konflikt endlich einlenken.“ Die Bedeutung von monatlich zwei freien Wochenenden in den aktuellen VKA-Tarifverhandlungen untermauerte die Hauptversammlung mit einem Beschluss.

Bevorstehende Events:

26. Zahnärzte-Sommerkongress des FVDZ

Wann : 17.06.2019 - 21.06.2019
Wo : Ostseebad Heringsdorf/Usedom

10. Dental Summer

Wann : 26.06.2019 - 29.06.2019
Wo : Timmendorfer Strand

10. Dentalsummer - IMPLANTOLOGIE WORKSHOP powered by BdZA

Wann : 29.06.2019
Wo : Timmendorfer Strand

Curriculum Implantologie 9+2

Wann : 06.09.2019 - 06.06.2020
Preis : 5.700,00 EUR (für Mitglieder) 6700 EUR (für Nichtmitglieder)

Gründer Camp

Wann : 06.09.2019 - 07.09.2019
Wo : Mainz
Preis : 219,00 EUR - bis zu 20% Gruppenrabatt möglich