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Neue Produktpolitik bei zuckerhaltigen Lebensmitteln

Bild: StockSnap / Binyamin Mellish

Zu viel Zucker schadet bekanntlich den Zähnen und fördert Übergewicht. Da dieses Thema in den letzten Jahren verstärkt in das Blickfeld von Presse und Öffentlichkeit gerückt ist, planen jetzt auch mehrere deutsche Supermarktketten und Hersteller von Lebensmitteln und Getränken, den Zuckergehalt etlicher Produkte deutlich zurückzufahren.

Der Discounter Lidl hatte schon zu Beginn des letzten Jahres eine Reduktion des Zucker- und Salzanteils in eigenen Produkten wie Frühstücksflocken, Fertiggerichten und Chips um 20 Prozent bis zum Jahr 2025 beschlossen. Zusätzlich ist jetzt geplant, den Zuckergehalt bestimmter Erfrischungsgetränke in einem ersten Schritt „um fünf bis acht Prozent“ zu senken sowie den Zuckeranteil einer Reihe von Süßgebäck-Artikeln und Backwaren zu reduzieren. Wie die „Wirtschaftswoche“ berichtet, wird bei Lidl derzeit auch jeder Joghurt einer Produktüberarbeitung zwecks Senkung des Zuckergehalts unterzogen. Die Zuckerreduzierung soll dabei sukzessive erfolgen, damit die Konsumenten sich an die verringerte Süße gewöhnen. Auch andere Supermarktketten und namhafte Hersteller von Markenprodukten wie zum Beispiel Rewe, Eckes-Granini, Dr. Oetker und Bahlsen wollen zukünftig verstärkt Produkte mit reduziertem Zuckergehalt anbieten oder bieten solche Lebensmittel und Getränke bereits an. So beabsichtigt der Handelskonzern Rewe, im Verlauf dieses Jahres rund 100 zuckerreduzierte Eigenmarkenprodukte in sein Sortiment aufzunehmen.

Eine Studie von „Foodwatch“ war jüngst zu dem Ergebnis gekommen, dass Coca-Cola mit einem millionenschweren Online- und TV-Marketing gezielt Kinder und Jugendliche als Konsumentengruppe ansprechen wolle. Das wird von der Verbraucherorganisation sehr kritisch gesehen, da die zuckerhaltigen Getränke des Unternehmens „flüssige Krankmacher“ und mitverantwortlich für die Ausbreitung von Krankheiten wie Fettleibigkeit und Diabetes seien.

Zudem ist vor kurzem bekannt geworden, dass mehrere internationale Studien, die in der britischen Fachzeitschrift „The Lancet“ veröffentlicht wurden, Sondersteuern auf Softdrinks, Alkohol und Tabak empfehlen, um die Zunahme von Krankheiten wie Adipositas, Diabetes, Herz- und Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen und Krebs wirksam einzudämmen. Nach einer Einschätzung von Wissenschaftlern der Universität Hamburg verursachen Fettleibigkeit, Tabak- und Alkoholkonsum in Deutschland Gesundheitskosten von zirka 180 Milliarden Euro im Jahr.

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